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Monatsportrait unseres (ehemaligen) Schülers: Maximilian Oberhuber
Veröffentlicht am in Kategorie Allgemein Wirtschaftsgymnasium
vom Wirtschaftsgymnasium der RES zum dualen Informatik-Studium bei Porsche: Maximilian Oberhuber blickt auf seinen Weg und seine Zeit an der Schule zurück.
Vor einem Jahr saß ich noch im Wirtschaftsgymnasium der Rudolf-Eberle-Schule, heute stecke ich mitten im dualen Informatik-Studium bei Porsche – zwischen eigenen Projekten im Unternehmen und Vorlesungen an der DHBW. Ich bin Maxi, 20 Jahre alt, mein Abitur habe ich 2025 an der RES gemacht.
Für das Wirtschaftsgymnasium habe ich mich damals entschieden, weil mich Themen wie Investitionen, Vermögensanlage, Preisbildung und Unternehmensorganisation schon früh interessiert haben. Auch ein gewisser Praxisbezug war mir wichtig. Im Nachhinein hat mir der Bildungsweg genau das geboten, wonach ich gesucht habe.
Was mir bis heute im Kopf geblieben ist: wie viel Zeit sich die Lehrerinnen und Lehrer genommen haben. Man hat einfach gemerkt, dass da echtes Interesse an uns als Schülerinnen und Schülern steckte, nicht nur Pflichtprogramm. Bemerkenswert fand ich außerdem, dass uns auch außerhalb der Unterrichtszeit geholfen wurde, wenn es mal nötig war. Die Atmosphäre an der Schule, besonders in meiner Klasse, war geprägt von Zusammenhalt und Offenheit – etwas, das ich immer noch schätze.
In dieser Zeit habe ich mich auch selbst ziemlich verändert. Am Anfang war ich noch ziemlich unsicher, was ich nach dem Abitur überhaupt machen möchte. Am Ende hatte ich eine klare Richtung – nicht zuletzt, weil mir die große Auswahl an (Wahl-)Fächern geholfen hat, das für mich rauszufinden.
Ein echtes Highlight war die Stufenexkursion nach Berlin zu Beginn der 12. Klasse: eine Woche mit der ganzen Stufe raus aus dem normalen Unterricht, rein in ein lehrreiches und unterhaltsames Programm in der Hauptstadt. Aber auch aus dem Unterricht gab's einiges, das hängen geblieben ist – zum Beispiel das Planspiel Börse oder die Arbeit an realitätsnahen Gruppenaufgaben und Fallstudien.
Seit dem Abitur hat sich mein Alltag spürbar verändert: ausgezogen von Zuhause, unterwegs an unterschiedlichen Standorten, mit Kommilitonen und Kollegen aus Deutschland und der ganzen Welt. Schon im ersten Semester habe ich gemerkt, wie anders das Studium im Vergleich zur Oberstufe tickt – gleichzeitig aber auch, wie gut mich die RES trotzdem darauf vorbereitet hat. Bis zum Ende des Studiums will ich noch möglichst viele Bereiche des Unternehmens kennenlernen, und auf meinen Auslandseinsatz nächstes Jahr freue ich mich schon jetzt.
Wer bereit ist, sich einzubringen und Gas zu geben, bekommt an der RES wirklich gute Voraussetzungen – nicht um irgendwann einfach nur „seinen Traum zu leben", sondern um später selbst mitgestalten zu können, statt nur zuzuschauen. Die Extrameile zu gehen lohnt sich – das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.
RES für mich in drei Worten:
Praxisnah – Persönlich – Wegweisend