Rudolf-Eberle-Schule ist offizieller Teil der zweiten Tranche von innolabBS – Projekte zur Zukunft der beruflichen Bildung gestartet

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Die kaufmännische Schule aus Bad Säckingen wurde vom Kultusministerium als Projektschule der zweiten Tranche des Innovationslabors Berufliche Schulen (innolabBS) ausgewählt.

Bad Säckingen / Mannheim, 26. Januar 2026 –
Die Rudolf-Eberle-Schule Bad Säckingen wurde im Rahmen des landesweiten Innovationsprojekts Innovationslabor Berufliche Schulen (innolabBS) des Kultusministeriums Baden-Württemberg offiziell in die zweite Tranche aufgenommen. Die Schule wurde an der Universität Mannheim von Martin Sabelhaus, Leiter der Abteilung Berufliche Schulen im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, sowie von Staatssekretärin Sandra Boser MdL ausgezeichnet und als Projektschule bestätigt.

Mit innolabBS fördert das Land Baden-Württemberg gezielt innovative Ansätze an beruflichen Schulen und stärkt gleichzeitig die Kooperation und Vernetzung der beteiligten Projektschulen. Ziel ist es, neue Wege der Unterrichts- und Schulentwicklung zu erproben, systematisch weiterzuentwickeln und übertragbar zu machen – immer mit dem Fokus auf eine höhere Wirksamkeit des Lernens.

„Mit innolabBS geben wir Schulen bewusst Raum, neue Konzepte zu entwickeln und zu erproben. Innovation braucht Vertrauen, Zeit und Vernetzung“, betonte Staatssekretärin Sandra Boser MdL im Rahmen der Auszeichnung.

Die Rudolf-Eberle-Schule wird in den kommenden drei Jahren als Projektschule tätig sein. Die Projektziele werden dabei verbindlich in Ziel- und Leistungsvereinbarungen aufgenommen, regelmäßig überprüft und evaluiert. Ein zentraler Bestandteil ist zudem die enge Zusammenarbeit mit anderen beruflichen Schulen, die ebenfalls innovative Projekte verfolgen.

„Für uns ist innolabBS eine große Chance, Schulentwicklung aktiv zu gestalten“, erklärt Magnus Sauerborn, Mitglied der Schulleitung der Rudolf-Eberle-Schule. „Wir wollen Unterricht wirksamer machen und unseren Schülerinnen und Schülern genau die Kompetenzen vermitteln, die sie für den Arbeitsmarkt von heute und morgen brauchen. Der Freiraum und das Vertrauen, das uns mit dieser Beauftragung entgegengebracht wird, sind dafür entscheidend.“

David Staib, Projektverantwortlicher an der Rudolf-Eberle-Schule, ergänzt:
„Der Austausch mit anderen Projektschulen ist ein zentraler Mehrwert von innolabBS. Gemeinsam können wir voneinander lernen, Erfahrungen teilen und Innovation nachhaltig in der beruflichen Bildung verankern.“

Die Ergebnisse aus dem Projekt sollen dokumentiert und für andere Schulen nutzbar gemacht werden, um die berufliche Bildung in Baden-Württemberg insgesamt proaktiv und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.

Hintergrund: innolabBS

Das Innovationslabor Berufliche Schulen (innolabBS) ist ein Projekt des Kultusministeriums Baden-Württemberg. Es unterstützt ausgewählte berufliche Schulen dabei, innovative Unterrichts- und Schulentwicklungsprojekte umzusetzen, neue Lernkulturen zu erproben und die Vernetzung zwischen Schulen zu stärken. Ziel ist es, nachhaltige Impulse für die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung zu setzen.

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