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Monatsporträt: Kollegin Patricia Schöllig
Veröffentlicht am in Kategorie Allgemein
Porträt von Patricia Schöllig (RES): Erfahren Sie, wie die ehemalige Firmenkundenbetreuerin BWL und VWL mit echter Praxiserfahrung und Begeisterung unterrichtet.
Zur Person
Mein Name ist Patricia Schöllig, ich bin 60 Jahre alt, seit 2005 an der Rudolf-Eberle-Schule (RES) und damit dienstälteste Lehrerin im Kollegium. Meine Dienstbezeichnung ist „LiA“ d.h. Lehrerin im Angestelltenverhältnis.
Lehrerin war immer mein Traumberuf aber zunächst war ich nach meinem BWL-Studium als Firmenkundenbetreuerin für den Schweizerischen Bankverein (heutige UBS) und anschließend für die Deutsche Industrie- und Handelsbank (Tochter der WestLB) im Einsatz.
Nach der „Babypause“ kam ich durch einen glücklichen Zufall an die RES und blieb.
Schule & Lernen
Hauptsächlich bin ich in den Industrie- und Büroklassen der Berufsschule in den Fächern BWL, VWL und Rechnungswesen im Einsatz. Da ich aus der Praxis komme und als „Banker“ Einblicke in unterschiedliche Branchen gewonnen habe, gestalte ich meinen Unterricht sehr praxisorientiert, zeige Gesamtzusammenhänge auf, nehme Perspektivenwechsel vor und garniere das alles mit realen Beispielen aus meinen beruflichen Erfahrungen. Ich unterrichte um Freude am (lebenslangen) Lernen zu wecken und für das Leuchten in den Augen meiner SchülerInnen, wenn sich nach und nach der Lernerfolg einstellt.
Eine besondere Freude ist es mir, wenn ich meine Ex-SchülerInnen an der DHBW, auf dem Weg zum Bachelor oder an der IHK, als angehende Industriefachwirte wiedertreffe und die erfolgreiche Weiterentwicklung erleben kann. Einige meiner SchülerInnen sind jetzt bereits in gehobenen, verantwortungsvollen Positionen und dann sitzt man gemeinsam im IHK-Prüfungsausschuss.
Gemeinschaft & Miteinander
Ich habe engagierte und interessierte SchülerInnen, ich darf seit 20 Jahren in meinem Traumberuf arbeiten und das alles an einer Schule an der ich mich vom ersten Tag an wohlgefühlt habe. Über die lange Zeit habe ich miterlebt, dass viele Veränderungen und Herausforderungen vom Kollegium und der Schulleitung pragmatisch und lösungsorientiert gemeistert wurden. Dabei ist die Schüler-Fokussierung über die Jahre immer stärker in den Vordergrund gerückt, was den respektvollen Umgang miteinander noch weiter fördert. Dass alles funktioniert aber nur so gut, weil die KollegInnen in den „Klassenteams“ eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten und die Schulleitung Rückdeckung gibt, auch in schwierigen Situationen. Ich bin davon überzeugt, dass Neugierde, Offenheit und Hilfsbereitschaft die Attribute sind, die die RES auch in Zukunft zu einer starken Schule machen.