Erasmus+ geht in die zweite Runde – Rudolf-Eberle-Schule schickt erneut 30 Schüler nach Malta

Veröffentlicht am in Kategorie Allgemein

Die EU fördert das Erasmus+-Projekt der Rudolf-Eberle-Schule erneut mit 67.000 Euro. 30 Schüler des Wirtschaftsgymnasiums und Berufskollegs II reisen 2026/27 nach Malta.

Koffer packen, Englisch schärfen, Berufserfahrung sammeln: Die Rudolf-Eberle-Schule Bad Säckingen darf sich über die erfolgreiche Bewilligung der zweiten Förderrunde ihres Erasmus+ Kurzzeitprojekts freuen. Auch im Schuljahr 2026/27 werden wieder 30 Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums und des Berufskollegs II die Chance bekommen, im Rahmen eines Auslandsaufenthalts auf Malta wertvolle Praxiserfahrung zu sammeln – finanziert von der Europäischen Union.

67.000 Euro Förderung – zu 100 Prozent für die Schüler

Rund 67.000 Euro stellt die EU der Schule in dieser zweiten Tranche zur Verfügung. Das Besondere: Die Mittel kommen vollständig bei den Jugendlichen an. Flüge, Unterkunft und die Vermittlung der Praktikumsplätze werden aus dem Fördertopf bezahlt – für die Teilnehmenden entstehen keine zusätzlichen Kosten. Damit bleibt der Auslandsaufenthalt eine Chance, die allen offensteht, unabhängig vom familiären Geldbeutel.

Verantwortlich für den erfolgreichen Antrag bei der EU ist Magnus Sauerborn, Abteilungsleiter des Wirtschaftsgymnasiums und des Berufskollegs, der das Erasmus+-Programm an der Schule aufgebaut und koordiniert. Mit dem nun eingetroffenen Förderbescheid ist der Fortgang des Projekts offiziell gesichert – und die Weichen für die Zukunft sind bereits gestellt: Im kommenden Schuljahr soll die Antragstellung für ein Langzeitprojekt folgen, das die internationale Ausrichtung der Schule noch weiter vertiefen wird.

Ein Meilenstein für Internationalisierung und Netzwerk

Für die Rudolf-Eberle-Schule ist die erneute Förderung mehr als nur ein finanzieller Erfolg – sie ist ein wichtiger Schritt in Sachen Internationalisierung, Englischsprachigkeit und europäisches Netzwerk. In einer Arbeitswelt, die längst über Ländergrenzen hinausdenkt, gewinnen interkulturelle Kompetenz und Sprachpraxis für kaufmännische Nachwuchskräfte immer stärker an Bedeutung. Genau hier setzt Erasmus+ an.

Wie sehr die Schülerinnen und Schüler von einem solchen Aufenthalt profitieren, zeigte sich eindrucksvoll bei der ersten Malta-Reise im Frühjahr 2026: Die Teilnehmenden kehrten mit gestärktem Selbstbewusstsein, deutlich verbesserten Englischkenntnissen und wertvollen beruflichen Einblicken zurück – für viele war es die erste größere Reise, die sie eigenständig organisieren mussten. Der Sprung ins kalte Wasser wurde durchweg als persönliche und fachliche Bereicherung erlebt.

Was ist Erasmus+ eigentlich?

Erasmus+ ist das Bildungsprogramm der Europäischen Union, das Auslandsaufenthalte in ganz Europa fördert – unter anderem für Schülerinnen und Schüler beruflicher Schulen. Ziel ist es, jungen Menschen praktische Berufserfahrung im europäischen Ausland zu ermöglichen, ihre Sprachkenntnisse auszubauen und interkulturelle Kompetenzen zu stärken. An der Rudolf-Eberle-Schule richtet sich das Programm an Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums und des Berufskollegs II. Malta bietet dabei ideale Voraussetzungen: Als EU-Mitgliedstaat mit Englisch als Amtssprache und einer stark dienstleistungsorientierten Wirtschaft – von Immobilien über Beratung bis Tourismus – ist die Mittelmeerinsel ein perfektes Praxisumfeld für kaufmännische Auslandserfahrungen.

Neue Gesichter im Betreuungsteam

Für die kommende Runde übernehmen mit Felix Zintl und Sabine Fritsch zwei neue Betreuer die Projektbegleitung. Die beiden werden das Erasmus+-Projekt auch in den kommenden Jahren tatkräftig unterstützen, die Jugendlichen die ersten Tage auf Malta begleiten und sie persönlich an ihren neuen Arbeitsstellen begrüßen. Eingesetzt werden die Schülerinnen und Schüler erneut in Beratungsunternehmen und bei Immobilienmaklern – ein Umfeld, das sowohl fachlich als auch sprachlich hohe Anforderungen stellt und entsprechend viel zurückgibt.

Für die Rudolf-Eberle-Schule steht damit fest: Die europäische Reise geht weiter – und die Schülerinnen und Schüler dürfen sich schon jetzt auf ein Abenteuer freuen, das ihren beruflichen und persönlichen Horizont nachhaltig erweitern wird.

Zurück zur Übersicht